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Schwiergkeitsskalen Bergsport

Schwierigkeitsskalen Bergsport

Schwierigkeitsskalen sind ein wichtiges Hilfsmittel bei der Planung von alpinen Unternehmungen. Um die ausgewählte Tour besser beurteilen zu kennen, wir in der Tourenbeschreibung der Schwierigkeitsgrad genannt. Anhand der Skala ist dann eine Beurteilung möglich, ob das eigene Können der ausgesuchten Tour entspricht.

Für alle in der BERGSPORTpedia beschriebenen Bergsportarten sind hier die gängisten Schwierigkeitsskalen aufgeführt.

 

 WANDERN · SCHNEESCHUHWANDERN · KLETTERN · BERGSTEIGEN · HOCHTOUR · KLETTERSTEIG · SKIBERGSTEIGEN · MOUNTAINBIKE · LANGLAUF


wanderskalen

Wanderskalen und Wegmarkierungen des DAV, ÖAV und SAC

Die Wegmarkierungen der Wege in Deutschland und Österreich sind weitgehend harmonisiert. Die Farbmarkierungen für die Schweiz weichen etwas ab.

Ferner haben sich alle drei Organisationen auf eine einheitliche Beschilderungen und die Verwendung der Schwierigkeitsgradeinstufung des SACs (Schweizer Alpinclub) geeinigt.

 


DAV Klassifikation Bergwege

Wegeart   Markierung   SAC   Beschreibung

Talwege

   gelb    T1    Talnahe, breite, einfach zu begehende Wege ohne Absturzgefahr. Meist nicht vom Alpenverein gepflegt und beschildert. (nicht in der DAV-Klassifikation)

Einfache Bergwege

  blau   T2   Überwiegend schmal, können steil angelegt sein und weisen keine absturzgefährlichen Passagen auf

Mittelschwere Bergwege

  rot   T3   Überwiegend schmal, oft steil angelegt und können absturzgefährliche Passagen aufweisen. Es können zudem kurze versicherte Gehpassagen (z.B. Drahtseil) vorkommen.

Schwere Bergwege

  schwarz   T4 – T6   Schmal, oft steil angelegt und absturzgefährlich. Es kommen gehäuft versicherte Gehpassagen und/oder einfache Kletterstellen vor, die den Gebrauch der Hände erfordern. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind unbedingt erforderlich.

Orientierung auf Bergwegen

Für die Orientierung der Wanderer auf den Bergwegen hat der DAV mit dem OeAV gemeinsam das AV-Bergwegekonzept entwickelt. 

Für die Schwierigkeitsklassifizierung von Wegen die Farben blau für einfach, rot für mittelschwer und schwarz für schwierig verwendet. Diese Farben finden Sie als Punkt auf den neuen gelben Wegweisern im Gebirge. Am unteren Rand des gelben Wegweisers steht immer der Name des Wegehalters. 

Die Zwischenmarkierungen auf Bäumen, Felsen usw. sind in der Regel rot-weiß-rot, unabhängig von der Schwierigkeit des Bergweges.

 wegemarkierung und schild

BergwanderCard

Die Grundlage der BergwanderCard war die Untersuchung von Bergwanderern durch die Sicherheitsforschung des DAV. Das Ergebnis war, das 39 Prozent der Untersuchten entweder konditionell und/oder seitens der Trittsicherheit bei Ihrer gewählten Tour überfordert waren. Ein hoher Anteil, der durch die BergwanderCard gesenkt werden kann.

Die BergwanderCard hilft bei der Tourenplanung Fragen zu beantworten, wie:

  • Ist der Weg ein "schwerer" Bergweg?
  • Wo kann ich das in Erfahrung bringen?
  • Und wie trittsicher bin ich?
  • Wie viel Zeit muss ich für die Tour veranschlagen?
  • Wie viel konditionelle Reserve habe ich noch bei der Tour?

SAC Wanderskala

Die SAC-Wanderskala dient der Bewertung von Bergwanderwegen und wurde 2002 durch den Schweizer Alpen-Club (SAC) eingeführt. Sie ist in sechs verschiedene Grade eingeteilt: T1 (leichteste) bis T6 (schwierigste), wobei «T» für «Trekking» steht.


Grad    Weg/Gelände    Anforderungen

T1

Wandern
  Weg gut gebahnt. Falls vorhanden, sind exponierte Stellen sehr gut gesichert. Absturzgefahr kann bei normalem Verhalten weitgehend ausgeschlossen werden.   Keine, auch mit Turnschuhen geeignet. Orientierung problemlos, in der Regel auch ohne Karte möglich.

T2

Bergwandern
  Weg mit durchgehendem Trassee. Gelände teilweise steil, Absturzgefahr nicht ausgeschlossen.   Etwas Trittsicherheit. Trekkingschuhe sind empfehlenswert. Elementares Orientierungsvermögen.

T3

anspruchsvolles Bergwandern
  Weg am Boden nicht unbedingt durchgehend sichtbar. Ausgesetzte Stellen können mit Seilen oder Ketten gesichert sein. Eventuell braucht man die Hände fürs Gleichgewicht. Zum Teil exponierte Stellen mit Absturzgefahr, Geröllflächen, weglose Schrofen.   Gute Trittsicherheit. Gute Trekkingschuhe. Durchschnittliches Orientierungsvermögen. Elementare alpine Erfahrung.

T4

Alpinwandern
  Wegspur nicht zwingend vorhanden. An gewissen Stellen braucht es die Hände zum Vorwärtskommen. Gelände bereits recht exponiert, heikle Grashalden, Schrofen, einfache Firnfelder und apere Gletscherpassagen.   Vertrautheit mit exponiertem Gelände. Stabile Trekkingschuhe. Gewisse Geländebeurteilung und gutes Orientierungsvermögen. Alpine Erfahrung. Bei Wettersturz kann ein Rückzug schwierig werden.

T5

anspruchsvolles Alpinwandern
  Oft weglos. Einzelne einfache Kletterstellen. Exponiert, anspruchsvolles Gelände, steile Schrofen. Apere Gletscher und Firnfelder mit Ausrutschgefahr.   Bergschuhe. Sichere Geländebeurteilung und sehr gutes Orientierungsvermögen. Gute Alpinerfahrung im hochalpinen Gelände. Elementare Kenntnisse im Umgang mit Pickel und Seil.

T6

schwieriges Alpinwandern
  Meist weglos. Kletterstellen bis II. Häufig sehr exponiert. Heikles Schrofengelände. Apere Gletscher mit erhöhter Ausrutschgefahr.

  Ausgezeichnetes Orientierungsvermögen. Ausgereifte Alpinerfahrung und Vertrautheit im Umgang mit alpintechischen Hilfsmitteln.

Anwendungs- und Interpretationshinweise

Die Touren im Bereich des Berg- und Alpinwanderns werden jeweils unter der Annahme günstiger Verhältnisse bewertet, also bei guter Witterung und Sicht, trockenem Gelände, geeigneter Schnee- und Firnbedeckung usw.

Unter "bewanderbaren" Gletschern versteht die Wanderskala folgendes: Gletscher und Firnfelder, die im Sommer bei normalen Verhältnissen soweit ausgeapert werden, dass allfällige Spalten sicher erkennbar sind und ohne Spaltensturzgefahr umgangen werden können. (Dies entspricht der Realität auf verschiedenen Hüttenwegen). Unter diesen Voraussetzungen ist eine Hochtourenausrüstung nicht erforderlich. Es versteht sich aber von selbst, dass auf solchen Touren bei ungünstigen Verhältnissen eine elementare Ausrüstung (Anseilmaterial, Steigeisen) und Kenntnisse über deren Anwendung erforderlich sein kann.


sac schneeschuhtourenskala

Schneeschuhtourenskala

Die SAC-Schneeschuhtourenskala ist eine vom SAC (Schweizer Alpen-Club) speziell für Schneeschuhtouren entwickelte Schwierigkeitsskala.

Sie ist in sechs verschiedene Grade eingeteilt: WT1 (leichteste) bis WT6 (schwierigste) wobei WT für "Wintertrekking" steht.

In der Schwierigkeitsbewertung wird die Länge der Touren nicht berücksichtigt. Für alle Touren sind gute Kenntnisse der Orientierungsmittel (Karte, Kompass, Höhenmesser oder GPS) und der Routenwahl nötig.

Die diesbezüglichen Anforderungen sowie die Ernsthaftigkeit steigen in der Regel mit zunehmendem Schwierigkeitsgrad. Weiter wird für alle Touren (ausser WT1) die Mitnahme von Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS), Lawinenschaufel und Lawinensonde empfohlen. Bei den Schwierigkeitsgraden handelt es sich um Richtwerte bei guten Schnee-, Witterungs- und Sichtverhältnissen und gilt nur für den mit Schneeschuhen zurückgelegten Weg.

 


SAC Schneeschuhtourenskala

Grad Gelände Gefahren Anforderungen

WT1

Leichte Schneeschuhwanderung
< 25°. Insgesamt flach oder wenig steil

In der näheren Umgebung sind keine Steilhänge vorhanden

Keine Lawinengefahr

Keine Abrutsch- oder Absturzgefahr

Lawinenkenntnisse nicht notwendig

WT2


Schneeschuhwanderung
< 25°. Insgesamt flach oder wenig steil

In der näheren Umgebung sind Steilhänge vorhanden

Lawinengefahr

Keine Abrutsch- oder Absturzgefahr

Grundkenntnisse im Beurteilen der Lawinensituation

WT3

Anspruchsvolle Schneeschuhwanderung
< 30°. Insgesamt wenig bis mässig steil

Kurze steilere Passagen[Anm. 1]

Lawinengefahr

Geringe Abrutschgefahr, kurze, auslaufende Rutschwege

Grundkenntnisse im Beurteilen der Lawinensituation

WT4

Schneeschuhtour
< 30°. Mässig steil

Kurze steilere Passagen[Anm. 1] und/oder Hangtraversen. Teilweise felsdurchsetzt. Spaltenarme Gletscher

Lawinengefahr

Abrutschgefahr mit Verletzungsrisiko. Geringe Absturzgefahr

Gute Kenntnisse im Beurteilen der Lawinensituation

Gute Lauftechnik. Elementare alpinistische Kenntnisse


WT5

Alpine Schneeschuhtour
< 35°. Steil

Kurze steilere Passagen[Anm. 1] und/oder Hangtraversen und/oder Felsstufen. Gletscher

Lawinengefahr

Absturzgefahr. Spaltensturzgefahr. Alpine Gefahren

Gute Kenntnisse im Beurteilen der Lawinensituation

Gute alpinistische Kenntnisse. Sicheres Gehen


WT6

Anspruchsvolle alpine Schneeschuhtour
> 35°. Sehr steil

Anspruchsvolle Passagen und/oder Hangtraversen und/oder Felsstufen. Spaltenreiche Gletscher

Lawinengefahr

Absturzgefahr. Spaltensturzgefahr. Alpine Gefahren

Gute Kenntnisse im Beurteilen der Lawinensituation

Sehr gute alpinistische Kenntnisse. Sicheres Gehen in Fels, Firn und Eis


uiaa skala klettern

Neben der sich in Mitteleuropa zusehends durchsetzenden UIAA-Skala gibt es weltweit noch weitere Routenbewertungssysteme:

Sierra (USA), British Tech/Adj (UK), Französisch (F), Australisch (AU), Sächsisch (Sachsen und Nordböhmen) (D und CZ), Skandinavien(SK), Brasilien (BR) und Fb-Skala.

Vergleichstafeln Schwierigsgrade Klettern

 


UIAA-Skala (Klettern)


I

     Geringe Schwierigkeiten, einfachste Form der Felskletterei (jedoch kein leichtes Gehgelände). Die Hände sind zur Unterstützung des Gleichgewichtes erforderlich. Anfänger müssen am Seil gesichert werden. Schwindelfreiheit ist bereits erforderlich.

II

  Mäßige Schwierigkeiten. Hier beginnt die Kletterei, welche die Drei-Punkt-Haltung erforderlich macht.

III

  Mittlere Schwierigkeiten. Geübte und erfahrene Kletterer können Passagen dieser Schwierigkeit noch ohne Seilsicherung erklettern. Senkrechte Stellen verlangen bereits Kraftaufwand.

IV

  Große Schwierigkeiten. Hier beginnt die Kletterei schärferer Richtung. Erhebliche Klettererfahrung notwendig. Längere Kletterstellen bedürfen meist mehrerer Zwischensicherungen. Auch geübte und erfahrene Kletterer bewältigen Passagen dieser Schwierigkeit gewöhnlich nicht mehr ohne Seilsicherung.

V

  Sehr große Schwierigkeiten. Zunehmende Anzahl an Zwischensicherungen ist die Regel. Erhöhte Anforderungen an körperliche Voraussetzungen, Klettertechnik und Erfahrung. Lange hochalpine Routen im Schwierigkeitsgrad V zählen bereits zu den ganz großen Unternehmungen in den Alpen und außeralpinen Regionen.

VI

  Überaus große Schwierigkeiten. Die Kletterei erfordert weit überdurchschnittliches Können und hervorragenden Trainingsstand. Große Ausgesetztheit, oft verbunden mit kleinen Standplätzen. Passagen dieser Schwierigkeit können in der Regel nur bei guten Bedingungen bezwungen werden.

VII

  Außergewöhnliche Schwierigkeiten. Ein durch gesteigertes Training und verbesserte Ausrüstung erreichter Schwierigkeitsgrad. Auch die besten Kletterer benötigen ein an die Gesteinsart angepasstes Training, um Passagen dieser Schwierigkeit nahe der Sturzgrenze zu meistern. Neben akrobatischem Klettervermögen ist das Beherrschen ausgefeilter Sicherungstechnik unerlässlich.

VIII

 

ab VIII keine offizielle wörtliche Entsprechung, nachfolgende verbale Beschreibungen stammen vom alpenverein-freistadt.at*:

Hohe Schwierigkeiten. Ein durch gesteigertes Training und verbesserte Ausrüstung erreichter Schwierigkeitsgrad. Auch die besten Kletterer benötigen ein regelmäßiges Training um Routen dieser Schwierigkeit zu meistern. Ein Schwierigkeitsgrad der nur von wenigen Kletterern erreicht wird.*


IX

  Sehr hoher Schwierigkeitsgrad, der nur von sehr wenigen Kletterern beherrscht wird. Erfordert intensives Training.*

X

  Sehr sehr hoher Schwierigkeitsgrad, den fast nur noch professionelle Kletterer beherrschen.*

XI

  Hier liegt der Weltrekord, weltweit nur von einer Handvoll absoluter Ausnahmetalente gemeistert.*

Erklärung der UIAA-Skala

Die verbale Beschreibung der UIAA-Skala stammt noch aus der Zeit vor der Entstehung des modernen Sportkletterns. Sie ist daher nur sehr bedingt auf diese Form des Kletterns mit ihren verbesserten sicherungs- und ausrüstungstechnischen Möglichkeiten übertragbar. Mittlerweile wird von Seiten der UIAA von solchen Definitionsversuchen aufgrund ihrer fehlenden Objektivierbarkeit und der Schwierigkeit adäquater Beschreibungen abgeraten.

Daher hat sich besonders im höheren Schwierigkeitsbereich die numerische Bewertung durchgesetzt. Im untersten Schwierigkeitsbereich sind verbale Kurzbeschreibungen durchaus noch verbreitet. Damit die Schwierigkeitsbereiche dennoch griffiger sind, wurde auch im hohen Schwierigkeitsbereich der Versuch verbaler Beschreibungen* übernommen.

Drei-Punkt-Haltung / Drei-Punkt-Regel

Die Drei-Punkt-Haltung, Drei-Punkt-Regel, bzw. Drei-Punkte-Regel ist ein Konzept der Steigtechnik im Klettersport, welches vorsieht, zu jedem Zeitpunkt mit drei Gliedmaßen Kontakt zum Fels zu halten. Sie wurde lange Zeit als strenges Gesetz gelehrt, seit den 1950ern gilt sie allerdings im Sinne einer immer gültigen Grundregel als überholt.


sac absicherungsskala

Technische Ernsthaftigkeitsskala

Die SAC-Absicherungsskala ist eine vom SAC (Schweizer Alpen-Club) entwickelte technische Ernsthaftigkeitsskala. Hier wird die Route nach Möglichkeiten der Absicherung, Abstand und Zuverlässigkeit der Haken bewertet. Die psychische Komponente wird nicht bewertet.

 


SAC Absicherungsskala

Aufbau der Skala

  1. Die Skala gilt für Kletterer, die an der schwierigsten Stelle im obersten Bereich ihrer Möglichkeiten sind.
  2. Für die Gesamtbewertung einer Route gilt der tiefste Wert der Hauptkriterien.
  3. Im Beschreibungskopf wird bei grösseren Abweichungen innerhalb der Route der Bereich angegeben: „P knapp, 1. Seillänge gut“ oder „P gut bis sehr gut“.
  4. Die detaillierten Angaben über das benötigte Material gehören in den Beschreibungskopf.
  5. Bei extrem kurzen Hakenabständen soll im Beschreibungskopf der Hinweis „für Kinder geeignet“ erscheinen. Routen von max. 25 m Länge, bei denen vom Boden aus gesichert werden kann, erhalten den Vermerk „Toprope möglich“.
  6. Ausser bei „P sehr gut“ (und ev. gut) soll jeweils beigefügt werden, wie gut natürliche Sicherungsmöglichkeiten genützt werden können und woraus sie bestehen (Risse, Zacken, Sanduhren, Bäume).

Beispiel

P **, nat: gut -> wenige Zacken und genügend Risse für Rocks

Hauptkriterien

 
Grad   Stände   Platzierung der Zwischensicherungen   Art der Sicherungspunkte
 

P ****

   Lehrbuchmässig eingerichtet, vernünftige Seillängen    An allen schwierigen und heiklen Stellen optimal abgesichert, durchwegs der Schwierigkeit angepasste Abstände, Gefahr von schweren Stürzen sehr gering    Stände: massiver Ring oder zwei solide Verankerungen
Zwischensicherungen: Klebanker oder neue Bohrhaken

P ***

ev.+nat

         Alle Stände sind eingerichtet   An allen schwierigen Stellen gut abgesichert, grösstenteils an die Schwierigkeiten angepasste Abstände   Neuere Bohrhaken

P **

+nat

  An den meisten Ständen ist min. ein Haken vorhanden   Vereinzelte schwierige Passagen nur mässig abgesichert und/oder teilweise recht grosse Hakenabstände, gefährliche Stürze sind möglich   Ältere Bohrhaken, Normalhaken, Schlingen

P alpin

+nat

  Nur vereinzelte Haken stecken   Nur wenige Fixpunkte vorhanden   Vorwiegend altes Material

P 0

+nat

  Nicht ausgerüstet   Keine   Keine

P ?

 

Fraglich, ungebräuchliche Route. Der Einrichtungsstand lässt sich zur Zeit nicht beurteilen.


Natürliche Sicherungsmöglichkeiten


Grad   Anzahl der Möglichkeiten   Setzen der Legen der Sicherungen

nat: sehr gut

  reichlich vorhanden   sehr leicht möglich

nat: gut

  genügend   geht in der Regel gut

nat: knapp

  anschnittweise eher spärlich   schwierig, verlangt solide Erfahrung

nat: mager

  sehr wenige   sehr anspruchsvoll

sac berg und hochtourenskala

Bergsteigen und Hochtouren-Skala

Die SAC-Berg- und Hochtourenskala ist eine vom SAC (Schweizer Alpen-Club) speziell für hochalpine Fels- und Eistouren entwickelte Schwierigkeitsskala.

Sie dient der Graduierung der einzelnen Routen als Referenz bei normalen und trockenen Wetterbedingungen und orientiert sich jeweils an der Schlüsselstelle. Als Abkürzung werden häufig auch die französischen Bezeichnungen benutzt.

 


SAC Berg- und Hochtourenskala

Aufbau der Skala

  1. Für die Gesamtbewertung einer Route gilt der Spitzenwert der Hauptkriterien.
  2. Ab dem Grad WS kann mit - und + noch fein abgestuft werden.
  3. Im Beschreibungskopf wird bei grösseren Abweichungen innerhalb der Route der Bereich angegeben: „ZS+, Anstieg zum Gipfelgrat WS“.
  4. Kommt eines der Hilfskriterien erschwerend dazu, wird der Grad um ⅓ Stufe angehoben (z. B. von WS+ auf ZS-), bei mehreren um ⅔ Stufen (von S+ auf SS).
  5. Für die Kletterstellen gilt die UIAA-Skala (mit römischen Ziffern).
  6. Beim Grad AS und erst recht bei EX kommt für die Clubführer höchstens eine Auswahl in Frage.

Hauptkriterien

Grad

Fels

UIAA-Grad

Firn und Gletscher


L / F

leicht / facile
Einfaches Gehgelände (Geröll, einfacher Blockgrat). ab I Einfache Firnhänge, kaum Spalten.

WS / PD

wenig schwierig / peu difficile

+/-

Meistens noch Gehgelände, erhöhte Trittsicherheit nötig, Kletterstellen übersichtlich und problemlos. ab II In der Regel wenig steile Hänge, kurze steilere Passagen, wenig Spalten.

ZS / AD

ziemlich schwierig / assez difficile

+/-

Wiederholte Sicherung notwendig, längere und exponierte Kletterstellen. ab III Steilere Hänge, gelegentlich Standplatzsicherung, viele Spalten, kleiner Bergschrund.

S / D

schwierig / difficile

+/-

Guter Routensinn und effiziente Seilhandhabung erforderlich, lange Kletterstellen, erfordern meistens Standplatzsicherung. ab IV Sehr steile Hänge, meistens Standplatzsicherung notwendig, viele Spalten, grosser Bergschrund.

SS / TD

sehr schwierig / très difficile

+/-

In den schwierigen Abschnitten durchgehend Standplatzsicherung nötig, anhaltend anspruchsvolle Kletterei. ab V Anhaltendes Steilgelände, durchgehende Standplatzsicherung.

AS / ED

äusserst schwierig / extrêmement difficile

+/-

Wanddurchstiege, die grosses Engagement erfordern. ab VI Sehr steile und senkrechte Stellen, erfordern Eiskletterei.

EX / ABO

extrem schwierig / abominablement difficile

+ / -

Extrem steile, teilweise überhängende Wanddurchstiege. ab VII Eiskletterei extremer Richtung.

Hilfskriterien

  • Anspruchsvolle Orientierung
  • Erschwerte Absicherung
  • Unzuverlässiger Fels
  • Abbruch der Tour problematisch


schwierigkeit klettersteig

Schwierigkeitsskala Klettersteige

Bei der Bewertung von Klettersteigen geht man von Normalverhältnissen aus. In Routenbeschreibungen werden die Touren oft in Abschnitte unterteilt, die eine unterschiedliche Schwierigkeitsstufe aufweisen. Bei fraglichem Schwierigkeitsgrad sollte man mehrere Quellen zu Rate ziehen, da es gelegentlich Abweichungen bei der Beurteilung gibt.

Subjektive Unterschiede können durch Körpergröße, Kondition, Tagesverfassung usw. auftreten.

 


Schwierigkeitsskala Klettersteige

Für Klettersteige gibt es keine allgemein anerkannte Skala.

Neben der vom "Klettersteigpapst" Eugen E. Hüsler aufgestellten "Hüsler-Skala" mit verbalen Einstufungen (K1 "wenig schwierig" bis K5 "extrem schwierig") sowie weiteren, häufig regional verbreiteten Skalen haben sich die vom Führerautor Kurt Schall eingeführten Buchstaben durchgesetzt (A–E).

Neben der reinen Schwierigkeit sind aber auch andere Angaben (z. B. Zustiegszeit, Gesamtgehzeit, Höhenunterschied usw.) von Bedeutung.

Inzwischen gibt es aber auch mehrere extreme Klettersteige, deren Schwierigkeiten die etablierte Bewertungsskala sprengen (Schwierigkeit F).


wenig schwierig

A/K1

  Schwierigkeit: einfach

Gelände: flach bis steil, meist felsig oder von Felsen durchsetzt, ausgesetzte Passagen möglich
Sicherung: Drahtseile, Ketten, Eisenklammern („Klampfen“) und vereinzelt kurze Leitern; Begehung größtenteils ohne Verwendung der Sicherungseinrichtungen möglich
Voraussetzungen: Trittsicherheit und Schwindelfreiheit empfohlen, Bürokondition (hängt allerdings von der Länge der Tour ab)
Ausrüstung: Klettersteigausrüstung empfohlen. Geübte Geher werden hier auch ohne Selbstsicherungen anzutreffen sein.


mäßig schwierig

B/K2

  Schwierigkeit: einfach bis mäßig schwierig, teilweise etwas anstrengender bzw. kräfteraubend

Gelände: steileres Felsgelände, teilweise kleine Tritte, mit ausgesetzten Stellen ist auf jeden Fall zu rechnen
Sicherung: Drahtseile, Ketten, Eisenklammern, Trittstifte, längere Leitern (u. U. auch senkrecht); Begehung ohne Sicherungseinrichtungen möglich, aber Schwierigkeiten bis zum 3. Schwierigkeitsgrad (UIAA) sind zu erwarten
Voraussetzungen: wie bei A, allerdings bessere Kondition und etwas Kraft und Ausdauer in Armen und Beinen deutlich von Vorteil
Ausrüstung: Klettersteigausrüstung empfohlen; Begehung auch im Seilschaftsverband möglich


schwierig

C/K3

  Schwierigkeit: größtenteils schwierig, anstrengend und kräfteraubend

Gelände: steiles bis sehr steiles Felsgelände, meist kleine Tritte, längere bzw. sehr häufig ausgesetzte Passagen
Sicherung: Drahtseile, Eisenklampfen, Trittstifte, oft längere und sogar überhängende Leitern, Klammern und Stifte können auch weiter auseinander liegen; in senkrechten Abschnitten manchmal auch nur ein Drahtseil; Begehung ohne Benutzung der fixen Sicherungseinrichtungen möglich, Schwierigkeiten liegen aber oft schon im 4. Schwierigkeitsgrad (UIAA)
Voraussetzungen: gute Kondition, da längere Anstiege in diesem Schwierigkeitsgrad bereits zu den großen Klettersteig-Unternehmungen zählen
Ausrüstung: Klettersteigausrüstung wie B ist dringend zu empfehlen, Ungeübte bzw. Kinder sind eventuell an ein Sicherungsseil zu nehmen


sehr schwierig

D/K4

  Schwierigkeit: sehr schwierig, sehr anstrengend und sehr kräfteraubend

Gelände: senkrechtes, oft auch überhängendes Gelände; meist sehr ausgesetzt
Sicherung: Drahtseil, Eisenklammern und Trittstifte (liegen vielfach weit auseinander); an ausgesetzten und steilen Stellen oftmals nur ein Drahtseil
Voraussetzungen: wie bei C, allerdings guter körperlicher Zustand, genug Kraft in Armen und Händen, da längere senkrechte bis überhängende Stellen auftreten können; auch kleinere Kletterstellen (bis zum 2. Schwierigkeitsgrad) ohne Sicherungseinrichtungen sind möglich
Ausrüstung: Klettersteigausrüstung obligatorisch, selbst erfahrene Klettersteiggeher sind im Seilschaftsverband anzutreffen; für Anfänger und Kinder nicht empfehlenswert


extrem schwierig

E/K5

  Schwierigkeit: extrem schwierig, da sehr anstrengend und äußerst kräfteraubend

Gelände: senkrecht bis überhängend; durchwegs ausgesetzt; sehr kleine Tritte oder Reibungskletterei
Sicherung: wie D, allerdings öfter mit Kletterei kombiniert
Voraussetzungen: viel Kraft in Händen (Fingern), Armen und Beinen, erhöhtes Maß an Kondition, Beweglichkeit, über längere Strecken kann die Hauptlast auf den Armen liegen
Ausrüstung: Klettersteigausrüstung obligatorisch, Seilschaftsverband gerade bei Touren mit Stellen ohne Sicherungseinrichtungen überlegenswert; für Anfänger und Kinder nicht zu empfehlen


mehr als extrem schwierig

F/K6

  Schwierigkeit: mehr als extrem schwierig, da sehr anstrengend und äußerst kräfteraubend und gute Klettertechnik unabdingbar ist

Gelände: primär überhängend; ausgesetzt; sehr kleine Tritte oder Reibungskletterei
Sicherung: wie E, kombiniert mit Kletterei
Voraussetzungen: wie E, jedoch gutes Kletterkönnen obligatorisch
Ausrüstung: Klettersteigausrüstung obligatorisch, Toprope Sicherung empfehlenswert; nicht empfehlenswert für Personen, die den Schwierigkeitsgrad E nicht einfach beherrschen.
Bemerkung: Derzeit gibt es im Alpenraum nur zwei Klettersteige der Kategorie F – die Bürgeralm (Klettersteig mit Arenavariante) und den Postalm-Klettersteig (mit F-Variante) in Österreich.


höchste Schwierigkeit

G/K7

  Schwierigkeit: höchste Schwierigkeit bei den Klettersteigen

Gelände: oft vertikal, auf langen Passagen überhängend
Sicherung: wie F, mit größeren Anforderungen an die Athletik
Voraussetzungen: wie F, jedoch sehr gutes Sportkletterkönnen obligatorisch
Ausrüstung: Klettersteigausrüstung obligatorisch, Toprope-Sicherung empfehlenswert; nicht empfehlenswert für Personen, die den Schwierigkeitsgrad E nicht sehr sicher beherrschen
Bemerkung: Bisher gibt es nur einen Klettersteig mit der Kategorie G, die im März 2012 auf Gran Canaria errichtete „Ferrata Extraplomix“. Die Schwierigkeiten sind dort deutlich höher als bei der Bürgeralm (Klettersteig mit Arenavariante) und dem Postalm-Klettersteig (mit F-Variante) in Österreich. Aus diesem Grund wurde die neue Bewertung G verwendet.


 

sac skitourenskala

Skitouren / Skibergsteigen / Skihochtouren

Die SAC-Skitourenskala ist eine vom SAC (Schweizer Alpen-Club) speziell für Skitouren entwickelte Schwierigkeitsskala.

 


SAC Skitourenskala

Aufbau der Skala

  1. Die Gesamtbewertung (Grad) der Skitouren entspricht dem Spitzenwert der Hauptkriterien.
  2. Bei Einbezug von Hilfskriterien wurde der Schwierigkeitsgrad um eine Drittelstufe angehoben (z. B. von WS+ auf ZS-).
  3. Ein minus (−) weist auf geringere Schwierigkeiten als der angegebene Schwierigkeitsgrad hin. Ein plus (+) auf höhere.
  4. Bei den Schwierigkeitsangaben handelt es sich um Richtwerte bei guten Schnee-, Witterungs- und Sichtverhältnissen.
  5. Die Bewertung bezieht sich ausschliesslich auf den skifahrerischen Teil der Touren. Alpintechnische Schwierigkeiten sind im Beschreibungskopf separat umschrieben (Bewertung: UIAA-Skala für Kletterstellen, dazu Wortbeschrieb für den Fussaufstieg).

Hauptkriterien

Grad Steilheit Ausgesetztheit Geländeform
Aufstieg und Abfahrt
Engpässe
in der Abfahrt

L

leicht
+
bis 30° keine Ausrutschgefahr weich, hügelig, glatter Untergrund keine Engpässe

WS

wenig schwierig

+/-

ab 30° kürzere Rutschwege, sanft auslaufend überwiegend offene Hänge mit kurzen Steilstufen. Hindernisse mit Ausweichmöglichkeiten (Spitzkehren nötig) Engpässe kurz und wenig steil

ZS

ziemlich schwierig

+/-

ab 35° längere Rutschwege mit Bremsmöglichkeiten (Verletzungsgefahr) kurze Steilstufen ohne Ausweichmöglichkeiten, Hindernisse in mässig steilem Gelände erfordern gute Reaktion (sichere Spitzkehren nötig) Engpässe kurz, aber steil

S

schwierig

+/-

ab 40° lange Rutschwege, teilweise in Steilstufen abbrechend (Lebensgefahr) Steilhänge ohne Ausweichmöglichkeiten. Viele Hindernisse erfordern eine ausgereifte und sichere Fahrtechnik Engpässe lang und steil. Kurzschwingen für Könner noch möglich

SS

sehr schwierig

+/-

ab 45° Rutschwege in Steilstufen abbrechend (Lebensgefahr) allgemein sehr anhaltend steiles Gelände. Oft mit Felsstufen durchsetzt. Viele Hindernisse in kurzer Folge Engpässe lang und sehr steil. Abrutschen und Quersprünge nötig

AS

ausserordentlich schwierig

+/-

ab 50° äusserst ausgesetzt äusserst steile Flanken oder Couloirs. Keine Erholungsmöglichkeit in der Abfahrt Engpässe lang und sehr steil, mit Stufen durchsetzt, nur Quersprünge und Abrutschen möglich

EX

extrem schwierig

ab 55° extrem ausgesetzt extreme Steilwände und Couloirs evtl. Abseilen über Felsstufen nötig

Hilfskriterien

  • Erschwerte Orientierung in Aufstieg und Abfahrt
  • Routenverlauf nicht einsehbar
  • Routenfehler sind kaum oder gar nicht mehr korrigierbar

Anm. 1: Steiler als die allgemein angegebene Steilheit


sts mountainke

STS Mountainbike

Die Single Trail Skala umfaßt drei Schwierigkeitsklassen, beschrieben durch sechs Schwierigkeitsgrade, welche auf der Hofer-Skala, siehe www.bikerides.at, basieren.

Die Skala ist Bestandteil der DIMB MTB-Guide-Ausbildung, des DAV Alpin-Lehrplans 7 (Mountainbike) und des OeAV Übungsleiterkurses Mountainbike.

 


STS (Singletrail-Skala)

Die Singletrail-Skala (STS) unterteilt sich in die drei Schwierigkeitsklassen Leicht, Mittel und Schwer.

Zur konkreten Klassifizierung und genaueren Differenzierung der Trails (und Schwierigkeitsklassen) werden sechs relativ gut voneinander abgrenzbare Schwierigkeitsgrade (S-Grade) von S0 bis S5 herangezogen.

Schwierigkeitsklassen

  • Leicht: Grade S0 und S1
  • Mittel: S2
  • Schwer: Alle darüber hinausgehenden S-Grade.

 


S0

     S0 beschreibt einen Singletrail, der keine besonderen Schwierigkeiten aufweist. Dies sind meistens flüssige Wald- und Wiesenwege auf griffigen Naturböden oder verfestigtem Schotter. Stufen, Felsen oder Wurzelpassagen sind nicht zu erwarten. Das Gefälle des Weges ist leicht bis mäßig, die Kurven sind weitläufig.

S1

  Auf einem mit S1 beschriebenen Weg muss man bereits kleinere Hindernisse wie flache Wurzeln und kleine Steine erwarten. Sehr häufig sind vereinzelte Wasserrinnen und Erosionsschäden Grund für den erhöhten Schwierigkeitsgrad, der Untergrund kann teilweise auch nicht verfestigt sein. Das Gefälle beträgt maximal 40%. Spitzkehren sind nicht zu erwarten.

S2

  Im S-Grad S2 muss man mit größeren Wurzeln und Steinen rechnen. Der Boden ist häufig nicht verfestigt. Stufen und flache Treppen sind zu erwarten. Oftmals kommen enge Kurven vor, die Steilheit beträgt passagenweise bis zu 70%.

S3

  Verblockte Singletrails mit vielen größeren Felsbrocken und/ oder Wurzelpassagen gehören zum S-Grad S3. Hohe Stufen, Spitzkehren und kniffelige Schrägfahrten kommen oft vor, entspannte Rollabschnitte werden selten. Häufig ist auch mit rutschigem Untergrund und losem Geröll zu rechnen, Steilheiten über 70% sind keine Seltenheit.

S4

  S4 beschreibt sehr steile und stark verblockte Singletrails mit großen Felsbrocken und/ oder anspruchsvollen Wurzelpassagen, dazwischen häufig loses Geröll. Extreme Steilrampen, enge Spitzkehren und Stufen, bei denen das Kettenblatt unweigerlich aufsetzt, kommen im 4. Grad häufig vor.

S5

  Der S-Grad S5 wird charakterisiert durch blockartiges Gelände mit Gegenanstiegen, Geröllfeldern und Erdrutschen, ösenartigen Spitzkehren, mehreren hohen, direkt auf einander folgenden Absätzen und Hindernissen wie umgefallenen Bäumen - alles oft in extremer Steilheit. Wenn überhaupt, ist wenig Auslauf bzw. Bremsweg vorhanden. Hindernisse müssen z. T. in Kombination bewältigt werden.

 


DIN 32913 loipen

 


Loipen-Schwierigkeitsgrade gemäß DIN 32913

Die Loipen im Gebiet sind farblich entsprechend des Schwierigkeitsgrades gemäß DIN 32913 gekennzeichnet

  • Leichte Loipe (blau markiert)
  • Mittelschwierige Loipe (rot markiert)
  • Schwierige Loipe (schwarz markiert)

Leichte Loipe 

  Vorwiegend flach verlaufende Loipe, deren Anstiegs- und Gefällsstrecken 10% Längsneigung -mit Ausnahme kurzer Teilstücke in offenem Gelände - nicht übersteigen. In Loipen für Klassische Technik müssen die Gefällsstrecken in ihrer gesamten Länge überschaubar sein, wobei sie keine Kurven enthalten dürfen, die den Skilangläufer zu aktiven Richtungsänderungen zwingen.

Mittelschwierige Loipe

  Vorwiegend in welligem Gelände verlaufende Loipe, deren Anstiegs- und Gefällsstrecken 20% Längsneigung – mit Ausnahme kurzer Teilstücke in offenem Gelände – nicht übersteigen. In Loipen für Klassische Technik dürfen Gefällsstrecken Kurven enthalten, die den Skilangläufer zu aktiven Richtungsänderungen zwingen.

Schwierige Loipe

  Loipe, deren Längsneigungen auf Anstiegs- und Gefällsstrecken den Höchstwert für die mittelschwierige Loipe übersteigen.