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Pumperlochhöhle
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| Befahrung 03 |
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Informationen
zum Pumperloch
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| Man könnte sagen,
das Pumperloch ist unsere Haus-"Höhle", sie befindet sich etwa
20km nördlich von Donauwörth, unweit von Monheim, zwischen Otting-Weilheim
und Rothenberg. Sie ist, wie in den Berichten beschrieben, eine etwas lehmige
Höhle, in der man fast alles, was ein Höhlenmensch sucht vorfindet. Den
enge, lehmigen Germanengang, große Hallen, die man abklettern muss und eben
die genannten Tropfsteine.
Der Speleo-Club-Andon ist momentan dabei ein Aufmaß in der Pumperlochhöhle zu erstellen. Die ersten 50m haben wir 1999 vermessen, was sich als sehr schwierig herausstellte, da es im Eingangsbereich sehr eng zu geht und daher nur kurze Polygonmesszüge durchgeführt werden können. Außerdem behinderte der hohe Wasserstand unsere Vermessungen. Da in der Höhle Fledermäuse ihren Winterschlaf durchführen, sollte aber jeglicher Besuch zwischen Oktober und April unterlassen werden, um die Flemas nicht zu stören oder zu vertreiben. Stefan Rösch Zurück |
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Literatur
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Das Pumperloch: Das Pumperloch von Otting ist ein weiteres Zeugnis vergangener Zeit. Vor der Höhle, die ca. 240m lang sein soll, liegt Geröll aus Dolomit. Nach einigen Windungen kommt eine Stelle mit mittelgroßen Tropfsteinen. Die Höhle weist zisternenartige Tiefen auf, in denen Wasser rauschen. Hinter der ersten Höhle wurde auch eine zweite und dritte mit ca. 10 m2 Fläche und vier Meter Höhe entdeckt. In eine vierte und weitere Höhle kann man nur liegend eindringen. Reste einer alten Opferstelle in der Nähe der Pumperlochhöhle geben einen Hinweis auf Menschen, die vor langer Zeit vielleicht in der Höhle gewohnt, in der Umgebung gejagt und ihre Götter verehrt haben. Aus: Gemeinde Otting: Unser Dorf Otting S. 10 (1985) |
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Der unterirdische Gang vom Schloß Otting zum Pumperloch In Otting erzählt man, dass vom Keller des Schlosses Otting ein unterirdischer Gang zum Pumperloch und von dort aus weiter nach Fünfstetten führe. Dieser Gang habe bei feindlichen Überfällen als Unterschlupf gedient. Im Dreißigjährigen Krieg sei dort eine Gruppe von Leuten mit Vorräten und Kleinvieh verborgen gewesen. Eine Gans habe sich dabei selbständig gemacht und sei nach einiger Zeit in Fünfstetten wieder ans Tageslicht gestiegen. Erzählt von Oberlehrer Anton Praßler, Otting Aus: Hoeppner, Alfred Landkreis Donauwörth, Verlag für Behörden und Wirtschaft 1966 |