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Presseecho Natur- und kultukundlicher Wanderführer Hinterhornbach |
"Anregung zum genauen Hinsehen", Donauwörther Zeitung, 21.09.2002
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| "Der Berg ruft" hieß ein faszinierender Film von Luis Trenker. Mit einem Gebirgszug setzt sich auch der Wanderführer auseineander, der von der Sektion Donauwörth des Alpenvereins herausgegeben wird: mit Hinterhornbach im Allgäu. Damit will man nicht nur die "touristische Nutzung" erleichtern, sondern in erster Linie dazu anregen, den Naturraum als Ganzes und in seinen Bestandteilen bewusst wahrzunehmen. |
| Die Sektion Donauwörth ist
seit 1896 mit dem Hornbachtal verbunden und seit 1905 ist es das konkrete
Arbeitsgebiet. Zusammen mit dem Satzungsziel "Naturschutz" waren
dies die Auslöser für die Idee eines natur- und kulturkundlichen Wanderführers
für die Allgäuer Wergwelt um Hinterhornbach. .Autoren sind die beiden Brüder Dinger. Georg (Jahrgang 1964) machte den Vorschlag und brachte seine Erfahrungen als Landschaftsarchitekt ein; Gustav (Jahrgang 1962) ist Naturschutzreferent der Sektion und Kenner der dortigen Bergwelt. In gut fünf Jahren in über 4000 ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden der beiden ist der Wanderführer entstanden. Neben den Familien haben, so die beiden, "viele weitere zum Gelingen beigetragen. Beispielsweise Professor Rüdiger Henrich von der Universität Bremen mit Claudia Henrich (Kapitel Geologie)." Im Taschenformat Was soll mit dem handlichen Buch im Taschenformat (215 Seiten, 173 zumeist farbige Abbildungen und Fotos) erreicht werden? "Es soll eine Hilfestellung für die ganzheitliche Wahrnehmung der Bergwelt sein. Also sowohl allgemein verständlich wie auch von hohem Informations- und Gebrauchswert als Wanderführer." Gegliedert ist es in drei Hauptkapitel: Beschreibung der Gemeinde (Ortsgeschichte, Wirtschaftsfaktoren, Entwicklung), der dortige Naturraum mit Schwerpunkt auf Pflanzengesellschaften samt Geologie und Klima, sowie Wanderungen um Hinterhornbach mit Kartenausschnitten, Tourenprofilen und Hinweisen zu Pflanzenwelt, Geologie und so weiter. Im Anhang finden sich dann detailierte Pflanzenlisten oder auch Zimmernachweise samt Telefonnummern. Die Umsetzung war ein "finanzieller Kraftakt" für DAV Sektion-Donauwörth, wie Vorsitzender Hubert Baumgartner betonte. Sein Dank gelte daher sowohl der Druckerei Auer für die gute Zusammenarbeit wie der Pädagogischen Stiftung Cassianeum für die finanzielle Unterstützung. Dr. Alois Schnitzer, Vorstandsvorsitzender des Cassianeums, meinte bei der gestrigen Vorstellung: "Das Buch macht uns gegenseitig Freude. Es ist ganz toll geworden." Und er sei sich sicher, dass es viele Freunde finden wird: "Dazu wird auch das Ehrenmitglied Dr. Lore Vogel gehören." Denn die bald 98-Jährige habe den Hochvogel mehrfach bestiegen. sol |
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"Vorbildhafter
Infoband", DAV PANORAMA, Ausgabe April 2003 |
| Hinterhornbach liegt in
einem kleinen Seitental des Tiroler Lechs und ist zugleich Arbeitsgebiet
der Sektion Donauwörth. Unter den Blumenfreunden ist das Lechtal schon
immer für seinen Pflanzenreichtum bekannt. Nun kann sich auch der interessierte
Laie mit dem neuen Führer, den die Gebrüder Dinger (Gustav Dinger ist
Naturschutzreferent der DAV-Sektion Donauwörth) in über 4000 ehrenamtlichen
Arbeitsstunden erstellten, (auf 215 Seiten mit 173 Farbbildern) über Natur,
Kultur und Geschichte informieren.
Von der Entstehungsgeschichte Hinterhornbachs über Sagen und Geschichten, Geologie, Alm- und Forstwirtschaft und Naturkunde bis hin zu Tourenvorschlägen, ergänzt durch eine Liste der Übernachtungsmöglichkeiten, ist alles zu finden. (Auch der interessierte Laie wird sich zurechtfinden, da bewusst auf wissenschaftliche Fachausdrücke verzichtet wurde.) Besonders schön ist, dass die beschriebenen Pflanzen auch sogenannten Pflanzengesellschaften zugeordnet wurden. Mit Hilfe von Tourenbeschreibungen und Kartenausschnitten lassen sich diese Pflanzengesellschaften während der Bergtour finden: Jede beschriebene Pflanzengesellschaft hat eine Nummer mit entsprechend zugeteilter Farbkennzeichnung, die sich in den Karten wiederfindet. Ergänzt werden diese Beschreibungen durch alphabetische Pflanzenlisten, wo sich ebenfalls die Standorte im Gelände wiederfinden lassen. Etwas schade ist, dass diesem hervorragenden Führerwerk eine Übersichtskarte zum Tiroler Lechtal fehlst. Auch das DAV-Logo wäre zur Kennzeichnung eines DAV-Werkes prima gewesen, denn der DAV kann sicherlich stolz auf diesen praktischen und informativen Führer sein. Für alle, die sich über das sportliche Ziel hinaus auch für den Natur- und Kulturraum Alpen interessieren, ist das Büchlein ein Geheimtipp, ein exzellenter Tourenbegleiter- und planer. swy |
| Weitere Infos und Bezug bei Gustav Dinger |
| naturschutz@dav-donauwoerth.de |