Teilnahmebedingungen
Voraussetzung für die Teilnahme an den Vereinsveranstaltungen ist die Mitgliedschaft im DAV. Kurse sind exklusiv DAV-Mitgliedern vorbehalten. Bei allen anderen Veranstaltungen sind Gäste willkommen, können jedoch nur einmalig im Sinne einer Schnuppertour teilnehmen.
Anmeldeverfahren
Interessenten nehmen bitte direkt zum Tourenleiter Kontakt auf. Die Skitourenleiter führen eine Vormerkliste, in der zunächst alle Anfragen gesammelt werden. Die Vormerkphase läuft bis kurz vor Weihnachten. Erst dann werden Teilnehmerlisten erstellt. Die Teilnehmer werden sodann zeitnah durch den Tourenleiter über den Status der
Anmeldung informiert.
Das Skitourenmanagement liegt komplett beim Tourenleiter. Die Sektionsgebühr wird vom Tourenleiter kassiert, der im Nachgang mit dem AlpinCenter abrechnet.
Ideen und Anregungen zum Winterprogramm sowie allgemeine Fragen zum Thema Skitouren bitte an: skitouren@dav-donauwörth.de
Falls im Ausschreibungstext nicht anders ausgewiesen, liegt das Tourenmanagement im AlpinCenter. Anmeldungen und Stornierungen sind an das AlpinCenter zu richten. Das Servicecenter ist die zentrale Schnittstelle zwischen Teilnehmer und Tourenleiter.
Anfragen werden in der Eingangsreihenfolge gebucht. Teilnehmer erhalten zeitnah eine Bestätigung. Bei der Erstellung der Teilnehmerlisten haben Mitglieder der Sektion Donauwörth Vorrecht. Mitglieder anderer Sektionen und Nichtmitglieder landen zunächst in einer Warteliste und rücken erst 4 Wochen vor dem Termin auf die Teilnehmerliste, sofern noch Plätze frei sind.
Organisatorische Hinweise zu den Touren sind spätestens am Donnerstagabend vor der Tour im AlpinCenter verfügbar oder beim Tourenleiter direkt zu erfragen.
Richte Anfragen bitte direkt an den Tourenleiter.
Beiträge
| Touren |
| 4 € pro Tag, max. 20 € |
| Kurse |
| 15 € pro Tag |
| Tourenbus |
| 25 € |
| Vortrag / Workshop |
| 4 € |
| Touren |
| 10 € pro Tag, max. 50 € |
| Kurse |
| exklusiv für DAV-Mitglieder. |
| Tourenbus |
| 30 € |
| Vortrag / Workshop |
| 10 € |
Touren und Kurse, die nur eine begrenzte Teilnehmerzahl erlauben, werden mit einem höheren Sektionsbeitrag belastet. Teilnehmer an Veranstaltungen des Jugend- und Familienprogramms zahlen keinen Sektionsbeitrag.
Sind im Vorfeld der Tour Zahlungen (z. B. bei Hüttenreservierung) zu leisten, so wird ein Pfandbetrag erhoben, um die Verbindlichkeit der Anmeldung zu erhöhen. Dies ist im Tourenprogramm vermerkt.
Der Ticketpreis ergibt sich aus Sektionsbeitrag plus Pfand. Der Betrag kann bei Anmeldung im AlpinCenter bar oder per Überweisung gezahlt werden. Bitte vermerke bei bargeldloser Zahlung die einzelnen Tour-Nummern und deine ID, die du mit der Anmeldebestätigung erhältst. Die Anmeldung wird erst nach Zahlungseingang und einer darauf folgenden Bestätigung durch das AlpinCenter bzw. den Tourenleiter gültig.
Absage von Touren und Stornierung
Die Leiter passen Touren den aktuellen Bedingungen an und entscheiden ggf. über eine Absage. Bei Abbruch oder Stornierung aufgrund der Verhältnisse (z. B. Wetter, Lawinenlage) sind Stornokosten Dritter (z. B. Unterkunft) anteilig von den Teilnehmern zu tragen. In diesen Fällen besteht kein Anspruch auf Erstattung.
Wird die Mindestteilnehmerzahl zum Meldeschluss nicht erreicht, wird die Unternehmung seitens der Sektion abgesagt. Geleistete Zahlungen erhält der Teilnehmer vollständig zurück. Gleiches gilt bei Ausfall des Tourenleiters.
Bei kurzfristiger teilnehmerseitiger Absage wird die Einzahlung unabhängig davon, ob ein Teilnehmer von der Warteliste nachrückt, einbehalten. Bei Nichtantreten, vorzeitiger Ab- oder verspäteter Anreise hat der Teilnehmer keinen Anspruch auf Erstattung.
Leistungsfähigkeit, Können und Ausrüstung müssen dem Profil der Unternehmung entsprechen. Der Tourenleiter kann Teilnehmer abweisen, die den zu erwartenden Anforderungen nicht gewachsen zu sein scheinen.
Schwierigkeitsbewertung der Touren
Die Touren sind gemäß der SAC-Skalen kategorisiert. Bei den Angaben handelt es sich um Richtwerte bei guten Verhältnissen. Die Gesamtbewertung entspricht dem Maximalwert der Schwierigkeit. Ein Minus (-) schwächt die Bewertung ab; ein Plus (+) weist darauf hin, dass die Tour am oberen Ende der Kategorie eingestuft ist.
Detaillierte Informationen findest du auf der Seite des SAC.
L (Leicht): bis 30°, keine Ausrutschgefahr, weicher, glatter Untergrund, keine Engpässe
WS (Wenig schwierig): ab 30°, kürzere Rutschwege, sanft auslaufend, überwiegend offene Hänge mit kurzen Steilstufen, Hindernisse mit Ausweichmöglichkeiten (Spitzkehren nötig), Engpässe kurz und wenig steil
ZS (Ziemlich schwierig): ab 35°, längere Rutschwege mit Bremsmöglichkeiten, kurze Steilstufen ohne Ausweichmöglichkeiten, Hindernisse in mäßig steilem Gelände erfordern gute Reaktion (sichere Spitzkehren nötig), Engpässe kurz, aber steil
S (Schwierig): ab 40°, lange Rutschwege, teilweise in Steilstufen abbrechend (Lebensgefahr), Steilhänge ohne Ausweichmöglichkeiten, viele Hindernisse erfordern eine ausgereifte und sichere Fahrtechnik, Engpässe lang und steil, Kurzschwingen für Könner noch möglich
WT1 (Leichte Schneeschuhwanderung): Steilheit der Route < 25°, in der näheren Umgebung der Route sind keine Steilhänge vorhanden, keine Abrutsch- oder Absturzgefahr
Referenz: Salmaser Höhe
WT2 (Ambitionierte Schneeschuhwanderung): Steilheit der Route < 25°, in der näheren Umgebung der Route sind Steilhänge vorhanden, keine Abrutsch- oder Absturzgefahr
Referenz: Brecherspitz (Vorgipfel), Seekarkreuz, Kohlgruber Hörnle
WT3 (Anspruchsvolle Schneeschuhtour): kurze steilere Passagen (<30°), Geringe Abrutschgefahr, kurze, auslaufende Rutschwege
Referenz: Dürrnbachhorn, Hirschberg, Rotwand
T1 Wandern: Weg gut gebahnt, falls vorhanden, sind exponierte Stellen gut gesichert Absturzgefahr bei normalen Verhältnissen sehr gering
Referenz: Eibsee-Rundweg, Karwendelhaus über Fahrweg
T2 Bergwandern: Weg mit durchgehender Trasse, Gelände teilweise steil
Referenz: Frieder, Trainsjoch, Thaneller, Zwiesel, Jochberg, Spitzstein
T3 Anspruchsvolles Bergwandern: Weg nicht unbedingt durchgehend sichtbar, ausgesetzte Stellen können mit Seilen gesichert sein, evtl. Einsatz der Hände für das Gleichgewicht notwendig, Geröllfelder, weglose Schrofen
Referenz: Säuling, Hintere Goinger Halt, Aggenstein (Normalweg)
T4 Alpinwandern: Wegspur nicht zwingend vorhanden, an Einzelstellen braucht es die Hände zum Vorwärtskommen, Gelände teils recht exponiert, heikle Grasflanken, Schrofen, einfache Firnfelder und apere Gletscherpassagen
Referenz: Hochvogel, Wörner, Großer Widderstein
T5 (anspruchsvolles Alpinwandern)
T6 (schwieriges Alpinwandern)
F: Einfaches Gehgelände, Geröll, einfacher Blockgrat (I), einfache Firnhänge, harmlose Gletscherpassagen
Referenz: Normalwege bei guten Verhältnissen auf Similaun, Schwarzenstein, Hoher Sonnblick
PD: Meist noch Gehgelände, erhöhte Trittsicherheit nötig, Kletterstellen bis II, meist wenig steile Hänge, kurze steilere Passagen, wenig Spalten
Referenz: Wilder Turm, Olperer (Riepengrat), Schrankogel, Wildspitze
AD: Sicherung notwendig, längere und exponierte Kletterstellen, im Fels bis III, oft steilere Hänge, teils Standplatzsicherung, viele Spalten
Referenz: Weißkugel (Ostgrat), Zsigmondyspitze, Großer Geiger (NO-Grat)
S0: Meist Wiesen-, Wald- oder Schotterwege ohne Felsen, Wurzeln und Stufen, Wege mit wenig Gefälle und weitläufigen Kurven, keine technisch anspruchsvollen Passagen
S1: Trails, vereinzelt mit Wurzeln oder Steinen, Weg kann z.B. Erosionsrinnen oder Schlaglöcher aufweisen, die noch einfach überrollt werden können, engere Kurven möglich, Abschnitte mit bis zu 40 % Gefälle
S2: Fortgeschrittene Fahrtechnik notwendig, Untergrund meist lose, enge Kehren, evtl. einzelne Spitzkehren, Gefälle mit kurzzeitig bis zu 70 %, höhere Wurzeln und größere Steine sowie niedrige Treppen und Absätze möglich
S3: Trails mit längeren verblockten Passagen, kaum flowige Abschnitte; höhere Absätze, anspruchsvolle Hangquerungen sowie felsige und stark verwurzelte Passagen; Spitzkehren, Untergrund meist lose, Gefälle oftmals bis zu 70%