Wegebau um Hinterhornbach
Unsere Sektion unterhält drei Wege im Raum Hinterhornbach. Jeder hat seinen eigenen Charakter und weist unterschiedliche Schwierigkeiten auf.
- Hochvogel (Teilstück Hinterhornbach - Muttsattel, 1.101 bis 1.975m), seit 1970
- Weg durchs Jochbachtal zum Hornbachjoch (1.101 bis 2.020m), seit 1980
- Weg zur Schönecker Scharte (1.101m bis 2.259m), seit 1980
- Bäumenheimer Weg am Hochvogel (Muttsattel - Hochvogel, 1.975 bis 2.592m). Inzwischen gesperrt.
Um die Wege in Schuss zu halten, werden pro Jahr mehrere Arbeitsfahrten durchgeführt. 2002 wurde der Steg über den Birkentalbach (Weg zur Schönecker Scharte) unter Konzeption des damaligen Vorsitzenden Hubert Baumgartner neu gebaut. 2007 wurde der Aluminiumsteg über den Jochbach erneuert. In Erinnerung an den ehemaligen Vorsitzenden Baumgartner, sowie als Ehrung für Bergpfarrer Karg tragen sie seitdem die Namen Hubert Baumgartner-Steg und Pater Anton Karg-Steg.
Unterstütze uns!
Wir suchen Freiwillige, die mithelfen! Wir bezahlen die Fahrtkosten und die Übernachtung (in einem Gasthof oder Pension) inklusive Halbpension in Hinterhornbach. Du musst nur ein wenig Spaß an der Arbeit mitbringen.
| 1962 - 1980 |
| Rudi Klein |
| 1980 - 1985 |
| Walter Riedel |
| 1985 - 1994 |
| Gustl Reill |
| 1994 - 2003 |
| Helmut Lutzenberger |
| 2003 - 2018 |
| Gerhard Wiedenmann |
| seit 2018 |
| Markus Hörbrand |
Die Wege im Detail
Dieser Weg ist ein beliebter Wanderweg, der größtenteils im Wald verläuft und weist keine großen Bachüberquerungen auf. Die Betreuung ist nicht so aufwendig.
Der Weg zum Hornbachjoch ist der erste Teil des Übergangs von Hinterhornbach durch das Oytal nach Oberstdorf. Beliebt ist ferner der Rundwanderweg über den Kanzberg und zurück zum Ausgangspunkt Hinterhornbach. Selbst eine Wanderung zur Scharte durch die beeindruckende Natur, in der viele seltene Pflanzen vorkommen, ist lohnenswert.
Die wegebautechnische Herausforderung stellt die Überquerung des Jochbaches nach den Jochbachalpen dar. Dieser Übergang, der Pater Anton Karg-Steg, wird in Folge der Schneeschmelze immer wieder beschädigt. Ferner muss der Weg, der abschnittsweise parallel zum Bach verläuft, aufgrund des Arbeitens des Jochbachs immer wieder erneuert werden.
Vom Weg zur Schönecker Scharte kann man zur Hermann von Barth-Hütte gelangen. Beliebt ist auch der Rundwanderweg mit Startpunkt Hinterhornbach zur Schönecker Scharte. Von dort folgt man dem Enzensperger Weg (Verbindung Hermann von Barth-Hütte - Kaufbeurer Haus) zum Kaufbeurer Haus und gelangt zurück nach Hinterhornbach.
Steile Grashänge mit einer dünnen Humusschicht lassen nur eine schmalen Steig zu, der bei Nässe nicht ungefährlich ist.
2002 wurden mehr als drei Tonnen an Material und Werkzeuge mit dem Hubschrauber in drei Depots geflogen. Schnee- und Gerölllawinen bei der Schneeschmelze verändern den Hang immer wieder. Mit enormen Arbeitsaufwand und Investitionen gelingt es, den Weg instand zu halten.