Dass der Alpenverein ein vielfältiger Verein ist, zeigte nicht nur ein Blick ins Publikum im Zeughaus – von der 15jährigen Jugendleiteranwärterin bis zum 92-jährigen Ehrenvorsitzenden waren alle Altersgruppen vertreten – sondern auch Bernd Prauses Rückblick auf die Aktivitäten im vergangenen Jahr. Besonders hob Prause hervor, dass im Vereinsprogramm mehr denn je regionale Angebote zu finden sind. Bergsport vor der Haustür: Klettern und Bouldern im Kraxlstadl, Mountainbiking im Stadtwald, Wandern in der Region. Dies auch in der Intention, auf der Mikroebene Freizeitverkehr zu reduzieren. Das Angebot soll in der Sektion weiterentwickelt werden.
Es folgte ein Bericht aus den verschiedenen Abteilungen: Der Ausbildungsreferent kann inzwischen auf 63 aktive zertifizierte Trainer/-innen zurückgreifen, die Kletterhalle verbuchte einmal mehr einen Rekord bei den Eintrittszahlen und der Jugendreferent kann vier Anwärter/-innen zur Jugendleiterausbildung schicken. Der Referent für Nachhaltigkeit und Klimaschutz erklärte, dass das Ziel, die CO2-Emissionen bis 2026 um 30 % zu reduzieren, verfehlt wird und erläuterte, dass nachgeschärfte Förderrichtlinien in Kraft treten. Ferner soll das Konsumverhalten verstärkt in den Fokus genommen werden.