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La Dolce Vita in Alto Adige

26.02.2026

Eine Reise ganz nach dem Motto, die italienische Gastlichkeit zu erleben, den Südtiroler Genuss zu schmecken und den südalpinen Schnee zu fühlen im wohl beliebtesten Tourismusgebiet der Dolomiten: dem Pragser Tal. Der herzlichen Begrüßung im Hotel Edelweiß am Eingang des Val di Braies folgten wunderschöne sonnige und kulinarische Erlebnisse im Einzugsgebiet der Drei Zinnen. 

Diese waren auch der Panoramablick unserer ersten Skitour auf den Sextner Stein durch das Fischleintal. Da diesem Plan an einem wolkenlosen Freitag weitere Gruppen folgten, waren wir zwar niemals allein unterwegs, konnten dafür diese einzigartige Bergschönheit mit den anderen Teilen. Beinahe Lawinenungefährdet waren wir am zweiten Tag auf der Suche nach gutem Firn auf dem Weg zum Rotlahner fündig geworden. Bei frühlingshaften Temperaturen auf südlichen Hängen lag ein Einkehrschwung zum Durst löschen auf der Stumpfalm nahe, bevor es auf der Rodelbahn bis auf wenige Meter problemlos ins Tal ging. Dass das Planen der Touren unter der aktuell heiklen Lawinensituation und den wechselnden Schneeverhältnissen, die vor Ort herrschten, nicht immer ganz einfach war, merkte unsere Gruppe beim abendlichen Diskutieren der möglichen Optionen. Das unser Guide Benjamin nicht nur ein gutes Händchen für die passende Skitour hatte, sondern auch für die beste Unterkunft im Tal, lag sehr an seiner tiefentspannten Ausstrahlung nach einer meditativen Sauna oder dem ein oder anderen wohlschmeckendem Glas Wein. Die Rundtour auf den großen Jaufen war ein aufregendes Abenteuer mit Start über den gefrorenen Pragser Wildsee, einer steilen Schlüsselstelle im Mittelteil und einem überwältigenden Panorama am Gipfel mit anschließender Einkehr auf der Sonnenterasse der Rossalm. Das nicht jeder Tag nach Plan läuft und man nicht immer Glück mit dem Wetter haben kann, zeigte unsere letzte Tour zur Pinscharte. Guter Schnee, aber schlechte Sicht veranlasste uns, im waldlosen aber noch sicheren Gelände umzudrehen. Ein Kurzbesuch am Wildsee am freien Nachmittag rundete die fünf schönen Tage wie ein edler Tropfen guter Wein ab. Die schon am Vortag verschlechternde Wetterlage machte es den Teilnehmern leichter, sich von dieser wunderbaren Gegend loszureißen und am sechsten Tag glücklich und zufrieden die Heimreise anzutreten.