© Markus Hörbrand

Wegebau: Der Sechste Eisheilige

Von Markus Hörbrand, Wegewart

16.05.2026

Einen Tag nach der kalten Sophie, der fünften Eisheiligen nach Mammertus, Pankratius, Servatius und Bonifatz waren wir Wegebauer zum Stegaufbau über den Jochbach in Hinterhornbach.

Eine Frau und vier Männer plus Hund konnten das viele Wasser bewundern, das jetzt zu Tal rauscht und die ein oder andere tierische und humanoide Pfote benetzte. Wir waren genug (wo-)manpower, um den über 7 Meter langen Steg aufzubauen, und hatten auch noch Zeit, den Weg Nr. 432 von Hinterhornbach über die Schwabegg-Hütten bis zur Mute zu inspizieren. Dort befindet sich der Abzweiger des Bäumenheimer Wegs auf den Hochvogel, der ja dauerhaft wegen Felssturzgefahr seit 2014 gesperrt ist.

Nach getaner Arbeit und dem Abstieg gab es die verdiente Stärkung bei Edith in der „Alpenrose“.

Es gibt viel frischen Schnee in den Nordlagen zu bestaunen, die Südlagen sind bereits abgeschmolzen. Übrigens sind sich die Meteorologen und Klimaforscher einig: der Klimawandel wird die Eisheiligen bei uns nicht abschaffen, Frühjahrsfröste wird es weiterhin geben. Es kommt vielleicht zu einer Zeitverschiebung, sodass sie nicht mehr auf Sophie und ihre lateinischen Kollegen fallen, sondern auf Athanasius, Godehard, Beatus und Theresia, die alle etwas früher im Mai Namenstag feiern.

Wer beim nächsten Arbeitseinsatz vom 4. bis 7. Juni in Hinterhornbach dabei sein möchte, kann sich unter wegebau@dav-donauwoerth.de anmelden!