Hinterhornbach

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Erholung pur entlang alter Schmugglerpfade...

Die kleine Seitentalgemeinde Hinterhornbach liegt auf 1.101m direkt am Fuße des Hochvogels (2.592m) der einer der meistbestiegenen Gipfel der Allgäuer- und Lechtaler Alpen ist. In alten Zeiten war die Gemeinde besonders unter Schmugglern ein Geheimtipp. So konnte man schnell und meist ungesehen die Grenze nach Deutschland passieren und allerlei Brauchbares schmuggeln. 

Heute sind genau diese Pfade als Wanderwege beschildert und ausgebaut. Da die Straße im 92 Seelen Ort Hinterhornbach endet, bleibt die charmante Gemeinde von Durchzugsverkehr und Lärm verschohnt. Wer Ruhe und Erholung sucht, der ist hier genau richtig!

DAV Donauwörth und Hinterhornbach

Kurz nach der Sektionsgründung im Jahr 1896 kamen die ersten Donauwörther Alpenvereinler nach Hinterhornbach, seitdem ist die Verbundenheit zwischen dem DAV Donauwörth und der Gemeinde Hinterhornbach entstanden.

Wegebau

Im Naturraum Hinterhornbach gibt es eine Vielzahl von Wegen, die man in ursprünglicher Natur genießen kann.

Die Sektion Donauwörth betreut drei dieser Wege.

Den Weg über die Faule Wand zur Schönecker Scharte und den durch das Jochbachtal zum Hornbachjoch. 

Ferner wird das Teilstück des Aufstieges zum Hochvogel über die Schwabegghütte bis zum Muttsattel betreut. Im weiteren Verlauf ist der direkte Aufstieg auf den Hochvogel über den Bäumenheimer Weg ab September 2014 aufgrund von Steinschlaggefahr, der Gefahr von Block- und Felsstürzen gesperrt. Bei einer Begehung besteht absolute Lebensgefahr!

Von Hinterhornbach aus kann man nach wie vor ab Muttsattel über das Kuhkar, den Fuchsensattel und Kalten Winkel auf den Hochvogel gelangen. Die Gehzeit beträgt ca. 4½ bis 5½ Stunden.

Naturschutz und Natur- und kulturkundlicher Wanderführer Hinterhornbach

Der Wanderführer ist die Empfehlung für Naturfreunde und Hinterhornbachreisende. 

Er wurde 2002 von den Donauwörthern Gustav Dinger und Georg Dinger publiziert. Im Natur- und kulturkundliche Wanderführer Hinterhornbach sind sieben Tourenschläge mit unterschiedlichen Gehzeiten und Schwierigkeitsgraden beschrieben, sowie das jahreszeitabhängige Vorkommen der 26 Pflanzengesellschaften Hinterhornbachs in Wort und Bild dargestellt. Umfangreiches Kartenmaterial und 173 meist farbige Abbildungen runden das 215-seitige Werk ab. Herausgeber ist der DAV Donauwörth.

Ab 2015 wird das Vorkommen von Fledermäusen in den Hinterhornbacher Wandergebieten untersucht.

Übernachtung, Essen und Trinken

►Übersicht der Übernachtungsanbieter, sowie Restaurants, Gasthäuser, Pensionen und Almen Hinterhornbachs

Quellen