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Goldberggruppe: Auf dem Tauernhöhenweg unterwegs

Abwechslungsreiche Viertages-Tour in einer ruhigen Ecke der Ostalpen. Dank ausgiebiger Planung der Tourenleitung mit gemütlicher An- und Abreise per Zug. / Von Thomas Flath

11.07.2026

Um 6 Uhr morgens startete unsere Gruppe in Donauwörth mit dem ICE Richtung München, von wo aus es weiter mit dem Railjet nach Mallnitz in Kärnten ging. Nach einer kurzen Stärkung während der Wartezeit auf den Bus, der uns zur Jamnigalm brachte, begann der Aufstieg zur Hagener Hütte (2448 m). Bei bestem Wetter genossen wir die ersten hochalpinen Eindrücke und die Aussicht auf die vielen Gipfel, wie z.B. den Triglav in weitere Ferne.

Am nächsten Tag führte uns die Route über die Feldseescharte (2712 m) zur Duisburger Hütte. Ein Teil der Gruppe nutzte die Gelegenheit, den Gipfel des Feldseekopfs (2830 m) zu besteigen. Die letzten zwei Kilometer zur Hütte führten bei bewölktem Wetter über grobes Blockwerk – eine anspruchsvolle Passage, die bei dem einen oder anderen mit einem Apfelkuchen mit Schlag auf der Hütte belohnt wurde.

Bei bewölktem Wetter und leichtem Regen starteten wir am dritten Tag. Entlang des Hochwurtenspeichers vorbei an den Liften des früheren Ganzjahres Skigebietes "Mölltaler Gletscher" stieg die Gruppe zur Fraganter Scharte (2753 m)auf. Der windige Übergang durch kleine Schneefelder führte uns vorbei an den Überresten des früheren Bergbaus zum Naturfreundehaus Neubau. Nach einer ausgiebigen Stärkung folgte ein Abstieg von 300 Höhenmetern durch abwechslungsreiche Natur. Vorbei an der Märchenkar-Zirbenquelle ging es an den Aufstieg zum Niedersachsenhaus (2471 m), wo uns die beiden Hüttenhunde herzlich begrüßten.

Der letzte Tag der Tour war von wunderbarem Wetter geprägt. Der Abstieg führte uns vorbei an Schafherden und dem Bockhartsee nach Sportgastein. Von dort aus ging es per Bustransfer nach Bad Gastein. Die Wartezeit auf den Zug in Richtung Heimat überbrückten wir mit einem gemütlichen Restaurantbesuch – ein perfekter Abschluss einer gelungenen Tour.