Warmlaufen war nicht. Ab dem ersten Meter geht es in engen Serpentinen rauf. Wir fanden unseren Schritt. Permanent liefen Gruppen zu uns auf, die wir vorbeiziehen ließen, oft aber mehrfach wieder sahen. Wer schnell sein will, sollte langsam gehen.
Am Sonnbergalm-Hochleger gingen wir aus der Spur. Im Nebengebäude der Alm wurde irgendwo gesägt und geschraubt. Die Alm rüstete sich, ein eindeutiges Zeichen, dass der Betrieb bald losgeht.
Weglos nahmen wir den Sonnberg mit. Der Gipfel ist völlig unbedeutend. Er ist jedoch ein abgeschiedener Logenplatz mit Paradeaussicht. Das Verweilen wirkte wie ein wohltuendes Bad. Mancher hätte dort gern noch ein wenig länger geträumt.