© M. Schurr
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Chiemgaurunde

Tag 1: Trotz vorhergesagtem Verkehrschaos wegen Sperrung des Brenners kann unsere 8-köpfige Truppe wie geplant um 10:30 Uhr in Aschau starten. Unser erstes Ziel ist die Hochrieshütte bei perfektem Wanderwetter. Nach einer kurzen Pause auf der Hochalm und ca. 1000 hm erreichen wir gegen 16 Uhr gut gelaunt unsere erste Übernachtungsstation. Die Aussicht von dort oben ist in jede Richtung ein Traum. Nachdem der Hüttenwirt für den nächsten Tag dicke Wolken und NULL Bergsicht vorausgesagt hat, genießen wir jede Minute des tollen Sonnenuntergangs bevor wir den Abend gemütlich bei einer Partie Uno ausklingen lassen.

Tag 2: Wie gut, dass sich auch mal Hüttenwirte täuschen 😉 Sonnenaufgang über dem Chiemsee begleitet vom Weckruf des Birkhahns „Franz“. Besser kann ein Tag kaum beginnen. Trotzdem kündigt sich das schlechte Wetter schon an. Ein schnelles Frühstück vom leckeren Buffet und los geht’s zur nächsten Hütte, dem Spitzsteinhaus. Vorbei am „kleinen“ Predigtstuhl legen wir auf der Feichtenalm einen kurzen Stopp ein und genießen noch einmal die schöne Aussicht, die zwischenzeitlich aber von immer mehr Wolken getrübt wird. Weiter geht‘s unterhalb des Spitzstein zur Aueralm, wo wir auf den Weg zum Spitzsteinhaus einbiegen. Gerade noch rechtzeitig erreichen wir unsere Unterkunft, bevor der Regen beginnt. Den geplanten Aufstieg zum Spitzstein lassen wir wetterbedingt ausfallen, stattdessen gibt es eine Partie Rommé😊.

Tag 3: Der Regen ist vorbei. Unser nächstes Ziel ist die Priener Hütte auf der gegenüberliegenden Talseite. Durch den nächtlichen Regen ist der Abstieg etwas rutschig, aber unser Manne findet immer den besten Pfad 😉. In Sachrang wecheln wir die Talseite und steigen Richtung Geigelstein an. Das Donnern kommt immer näher und so holt uns der Regen passenderweise auf Höhe der Schreckalm ein. Bis zur Priener Hütte bleibt es nass, was unserer guten Laune aber nicht schadet. Noch am späten Nachmittag klart es auf und als Entschädigung für die letzte Regenetappe werden wir mit einer wunderbaren Aussicht auf den Wilden Kaiser belohnt. Nach dem Abendessen folgt eine Partie „Sechs nimmt“!

Tag 4: Die finale Etappe beginnt mit dem Aufstieg auf den Geigelstein. Mit 1808 m der höchste Punkt unserer Tour und von Murmeltieren „bewacht“ bietet er uns trotz Schleierwolken noch einmal einen tollen Rundum-Blick. Über Roßalm und Weitlahner Kopf geht es hinunter zum Dalsensattel und weiter ins Tal nach Hainbach. In Aschau angekommen bleibt noch Zeit für einen leckeren Wurstsalat im Gasthof Kampenwand. So gestärkt machen wir uns mit den Öffis auf den Weg nach Hause. Toll war’s. Schade, dass es vorbei ist.  Danke Manne!