Martin Wittmann | © Martin Wittmann

Vom Kaisermantel zur Aussicht auf den Wilden Kaiser

Von Martin Wittmann

25.07.2026

Am 25. Juli machten sich 8 bestens gelaunte Teilnehmer/innen unter der Leitung von Martin auf dem Weg Richtung Rosenheim an den Eingang des Inntals. Wir steuerten mit unserem DAV-Bus kurvig hinauf auf den Samerberg zum „Duftbräu“ und starteten von dort unsere Tour bei bestem, sonnigen Sommer-Bergwanderwetter. Es versprach ein Ausflug mit toller Fern- und Aussicht zu werden. Und unsere Erwartungen wurden nicht enttäuscht! Zuerst ging es bergan in Richtung Deindlalm, wobei die Gruppe auf Nachfrage von Martin statt Schotter lieber die ausgedehnten Wurzelwege im Schatten spendenden Wald wählte unter dem Motto „kurz und knackig bergauf“. Aber auch die Trinkpausen kamen in Anbetracht des warmen Wetters nicht zu kurz. Nach etwa zweieinhalb Stunden erreichten wir unseren ersten Gipfel, den „Heuberg“. Mit Erstaunen und Genuss blickte die Gruppe auf das sich erst auf den letzten Höhenmetern öffnende Panorama mit den vielen, in weiterer Entfernung sogar schneebedeckten Berggipfeln im Süden. Auch der tolle Ausblick auf das grünblau schimmernde Band des Inns im Tal direkt unter hatte es dem ein oder andere Teilnehmer angetan. Nach einer kleinen Stärkung machten wir uns weiter auf den Weg zum zweiten Etappenziel, dem „Kitzstein“. Hochkonzentriert wurde auf dem Pfad dorthin die ein oder andere Hand zur Hilfe gereicht und der ein oder andere seit Jahren umgestürzte Baum musste umrundet werden. Besonders fielen uns auch die vielen verschiedenen Schmetterlinge auf den unberührten Bergwiesenfleckchen auf, die uns umflatterten. Nach erneut einem knackigen Anstieg erreichten wir den mit 1398 Metern höchsten Punkt unserer Tagestour. Jetzt hatten wir uns eine Brotzeit redlich verdient und genossen diese in etwas exponierter Lage mit Blick auf Zahmen und Wilden Kaiser. Nach ausgiebiger Stärkung machten wir uns zum Abstieg bereit, der uns auf anderer Route und wieder überwiegend über Wurzelwege hinab zur Deindlalm führte. Von dort ging es nach kleiner Pause bei einem Kaltgetränk weiter hinab in Richtung „Duft“ wo uns am Ende des Weges sogar noch ein schön plätschernder Wildbach und ein Bierlehrpfad begleiteten. Den Abschluss der Wanderung genoss die Gruppe dann bei einer Einkehr im Duftbräu, wo wir sogar von Goaßlschnalzern aus Rosenheim und Musik empfangen wurden. Nach übereinstimmender Meinung der Gruppe ausreichend und angenehm k.o. von der Wanderung und nach einem leckerem Essen in der Berggaststätte brachte uns Martin mit unserem DAV-Bus wieder heil und sicher zurück in die heimischen Gefilde nach Donauwörth. Alles in allem ein gelungener Tag und ein schöner Ausflug!